Diplomarbeit versemmeln
Gib nach drei Monaten (von denen du effektiv einen gearbeitet hast) ab :-)
seufzt
Nennt mich Paris, die Vierte.
kopfscheu - 3. Jul, 18:39
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Gönne dir eine Pause.
Hau dir ordentlich einen hinter die Binde.
Du hast es dir redlich verdient... schließlich hast du ja bereits die Gliederung im Kopf - und da isse auch erstmal gut aufgehoben.
Hau dir solange einen hinter die Binde bis du mächtig einen sitzen hast.
Beschließe dann voller Zuversicht aufgrund angetrunkener Weltverliebtheit, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Gesellschaft mit deinen Ausführungen zum Thema XYZ zu beglücken.
Schreib dir die Finger wund.
Schreibe emsig sechs Stunden durch - bis die Sonne aufgeht und du dir im Rahmen des Ausnüchterungsprozesses gewahr wirst, dass man die entstandenen 20 Seiten allerhöchstens als Klopapieraufdruck verwenden kann.
seufzt
Nennt mich Paris, die Dritte.
kopfscheu - 29. Jun, 03:42
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Unterlasse es geflissentlich dich bei allen wichtigen Fragen bzgl. der Arbeit an deine Erst-Korrektorin zu wenden.
Schreibe ihr dann an einem sonnigen Sonntag eine e-mail.
Erwähne in besagter e-mail allerdings noch nicht dein eigentliches Anliegen, sondern leite sanft ein.
Erleide einen Nervenzusammenbruch, wenn nach ner Viertelstunde noch nichts zurückkommt.
Wenn nach ner Stunde doch (eigentlich erfreulicherweise) ne Antwort eintrudelt, vermeide es die nächsten zwei e-mails, gemäß deiner Taktik des sanften Einleitens und Vertrautmachens mit der Thematik, weiterhin die eigentliche Frage zu stellen.
Wundere dich nach der vierten e-mail, in der du endlich - natürlich versteckt in drei Seiten Text - dein saublödes Minimal-Anliegen hinsichtlich der möglichen Änderung deines Untertitels vorgetragen und ausufernde Beteuerungen darüber gemacht hast, dass die Dame an einem Sonntag selbstverständlich nicht antworten müsse, warum sie tatsächlich nicht mehr antwortet.
Erleide daraufhin den zweiten Nervenzusammenbruch, also ingesamt den ca. 125-sten des Tages.
seufzt
Nennt mich Paris, die Zweite.
kopfscheu - 29. Jun, 03:24
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Scherze unentwegt über den in deiner Arbeit (mit einer an Abartigkeit grenzenden Zahl) verwendeten Terminus Analyse.
Scherze mit all deinen Bekannten über ach so lustige Variationen dieses Fetisch-Wortes, vor allem über solche, die deine Stimmung diesbzgl. metaphorisch umschreiben... Beispiel: Analhülse (ich führe das nun nicht genauer aus)... im Sinne von "haha, all meine Analysen sind Analhülsen, haha".
Scherze solange, bis dieser Neologismus den eigentlichen Begriff in deinem Vokabular ersetzt hat.
Schreibe dann um 3 Uhr nachts (allein das unterstreicht deine Seriosität ungemein *hüstel) total übermüdet eine e-mail an deine Erst-Korrektorin und verwende... na?
seufzt
Nennt mich Paris.
kopfscheu - 29. Jun, 03:12
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